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Trinkwasser in der Dritten Welt

Fluorid im Trinkwasser

Bei uns in Deutschland werden Babies und Kleinkindern Fluortabletten verabreicht, es gibt Fluorid im Kochsalz, in Zahnseide oder in Zahnpasta. Durch Einbau von Fluoridionen in die anorganische Substanz der Zähne  wird der Zahnschmelz gehärtet. Auch unser Trinkwasser und manche Mineralwasser enthalten je nach Gebiet unterschiedlich hohe Gehalte an Fluorid. Fluorid schützt gegen Karies und stärkt die Knochen, aber zuviel Fluorid bewirkt, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern, das Gegenteil und kann bis zur Fluorvergiftung führen. Der Grenzwert im Trinkwasser sowie im Mineral- und Tafelwasser beträgt in Europa 1,5 mg/l. Von der WHO wird derselbe Grenzwertwert empfohlen.

In bestimmten Gebieten Nordafrikas, Indiens, Chinas und des Mittleren Ostens liegen die Fluoridkonzentration deutlich über dem  empfohlenen Grenzwert.

Es gibt zwar Technologien zur Fluoridentfernung, doch beschränkt sich deren Anwendung  weitgehend auf die Industrieländer. Auch die etwas einfachere Methode, durch Einsatz von Knochenkohlefiltern Fluorid aus Trinkwasser zu entfernen, beschränkt sich leider auch auf die dicht besiedelteren Gebiete in denen es eine zentrale Wasserstelle - eine öffentliche Wasserversorgung - gibt. Hinzu kommt, dass die Menschen zu wenig  über die Bedeutung der Wasserqualität und die Ursache einer Fluorose aufgeklärt sind. Desweiteren kommen oft noch die fehlende Einsicht über die Notwendigkeit einer Wasserreinigung, sei es aus kulturellen oder Gewohnheitsgründen, hinzu. Und zudem ist die Bevölkerung sehr arm und der tägliche Überlebenskampf ist wichtiger als Wasserqualitätsprobleme.

Photo: Eawag

Dental_fluorosis_Ethiopiaa

Unsere aktuellen Projekte
Fluorid im Trinkwasser

Arsen im Trinkwasser

kenia
Äthiopien
KapVerde
Tansania

Photo: Eawag

Den Menschen dort bleibt nichts anderes übrig als das Wasser zu trinken. Sie werden krank und bekommen Zahnfluorose oder Skelettfluorose.

Skeletal_fluorosis__Ethiopiaa

Arsen gehört wie auch Fluorid zu den weltweit am häufigsten vorkommenden geogenen Verunreinigungen. Von der WHO wird ein Grenzwert für Arsen im Trinkwasser von 10 Mikrogramm pro Liter empfohlen. In Ländern wie Kambodscha, Thailand, Vietnam, Indien oder Bangladesch liegt der Wert der Arsenkonzentration im Trinkwasser aber um ein Vielfaches höher - und die Menschen dort müssen das Wasser ohne entsprechende Aufbereitung trinken. Die gesundheitlichen Schäden, werden oft erst nach Jahren offensichtlich.

Es gibt verschiedene Verfahren zur Entfernung von Arsen aus Trinkwasser, die bereits in den Industrieländern angewandt werden. Aber auch hier trifft das gleiche zu, wie schon weiter oben erwähnt die Bevölkerung ist sehr arm, die Menschen sind unaufgeklärt und leben zum Teil in ländlichen Gegenden oder Slams ohne zentrale Wasserversorgung.

Hier möchten wir als Stiftung einen unterstützenden Beitrag leisten.
Wir möchten bei der Aufklärung der Bevölkerung hinsichtlich der Trinkwasserqualität behilflich sein. Wir wollen  über die Schädlichkeit von Fluorid und Arsen im Trinkwasser, aber auch über die Bedeutung der Wasserhygiene und die Schädigung durch andere Schadstoffe, z.B. Schwermetalle, informieren.

Aufgrund der jahrelangen Erfahrung der Dr. Ecker GmbH auf dem Gebiet der Wasserreinigung möchten wir als Stiftung Hilfestellung bei der Entwicklung von leicht durchführbaren, kostengünstigen und nachhaltigen Technologien zur Fluorid- und Arsenentfernung geben.

Aber natürlich möchten wir auch vor Ort beim Aufbau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen behilflich sein.
Dazu benötigen wir
finanzielle Unterstützung.

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Für Ihre Hilfe möchten wir uns im Voraus bedanken.

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